Aufgrund des schnellen Zugangs zu Informationen aus den entlegensten Themengebieten via Internet, verzichte ich hier auf Definitionen, Begriffserklärungen und Erläuterungen aus dem Bereich des Kampfsportes und der Kampfkunst.

 

Als Ausnahme füge ich Qi Gong (Qi Gung) an. 

Die Ideen des Forschens an den eigenen Körperbewegungen und die daraus entstehenden Fähigkeiten und Möglichkeiten zugunsten einer Gesundheits- und Schaffenskraft bilden nicht nur im Bereich der Kampfkunst die Grundlage meines Handelns. Deshalb sei diese Lehre hier kurz besonders gewürdigt.

 

Nicht ohne Grund wird Qi Gung auch als "Mutter aller Kampfkünste" bezeichnet...

 

 

 

Qi Gong

Gesundheitslehre aus Asien

Ursprung und heutige Bedeutung:

Die Gesundheitslehre Qi Gong oder näher übersetzt Qi Gung stammt ursprünglich aus China und ist ca. 3000 Jahre alt. Heute werden mehrere hundert Bewegungsformen dem Qi Gung zugeordnet und es erfreut sich durch ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein immer größerer Beliebtheit.

Durch seine positive Wirkung stellt Qi Gung einen Zugewinn für alle Lebensbereiche dar.

 

Begriffsbedeutung:

Die Bezeichnung Qi Gung setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, die unterschiedlich gedeutet werden können:

"Qi" kann unter anderem als "Bewegung" verstanden werden und "Gung" ist übersetzbar mit "Forschen".

Qi Gung wird hier also als "Bewegungsforschung" verstanden.

 

Ziel:

Qi Gung ist eine Methode der Wissens- und Könnensentwicklung mit dem Ziel, eine ökonomisierte Gesamtbewegung zu erreichen, die auf alle Bewegungsabläufe übertragen werden kann. Ein wichtiger Punkt hierbei ist die Entwicklung eines angemessenen Gesundheits- und Bewegungsverständnisses.

Weiterhin kann eine ökonomisierte Gesamtbewegung ebenso als Basis für eine Selbstverteidigungssituation genutzt werden.

 

Gesundheitliche Wirkung:

Qi Gung ist grundsätzlich ohne Alterseinschränkung von jedem erlernbar und wirkt sich durch langsame, fließende Bewegungen positiv auf alle Systeme des menschlichen Körpers aus.

Dazu gehören insbesondere die Konzentrationsfähigkeit, die Sinneswahrnehmungen, der Bewegungsapparat, das Atmungs-, das Herz-Kreislauf-, das Nerven- und Immunsystem.